Germanen Neuigkeiten

Hüttengaudi – Gaudi geht nach Birlenbach

Freiendiezer Hüttengaudi verschiebt sich auf Februar 2023

„Wir haben lange am Konzept für eine Hüttengaudi im Zelt in Freiendiez gearbeitet und festgehalten; nun müssen wir neue Wege gehen“ erklärt unser Vorsitzender Christoph Koder mit Bedauern. Zum Hintergrund: Basis und Kern der Idee, unsere traditionelle Faschingsveranstaltung ins Zelt zu verlagern, da die SV Halle weiterhin auf unbestimmte Zeit nicht genutzt werden kann, war die Kooperation mit einem Partner der freien Wirtschaft. Auch dieser ist auf Partner und Sponsoren angewiesen, die nun aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung keine Zusage für die Realisierung geben können.

„Allein können wir ein Zelt auf dem Wirt nicht finanzieren“ ist die gemeinsame Meinung und Entscheidung des Vorsitzenden und aktuellen Vorstandes.

Doch es gibt auch gute Nachrichten, die Suche nach einem alternativen Ort für die Ausrichtung der Gaudi war erfolgreich. Die Wahl fiel auf die Mehrzweckhalle in Birlenbach. „Dort können wir in sehr ähnlicher Form auch den für das Zelt geplanten Sitzplan umsetzen“ erläutert Manfred Sonntag, unser zweiter stellvertretende Vorsitzende und Leiter des Teams Bewirtschaftung.

Plakat Hüttengaudi 2023 in Birlenbach.
Plakat der Hüttengaudi 2023

Dementsprechend behalten die bereits verkauften Karten für die Hüttengaudi 2022 ihre Gültigkeit und können am Freitag, 3. Februar bzw. Samstag, 4. Februar 2023 nun zum Einsatz kommen. Natürlich steht es den Kartenkäufern frei, die Karten aufgrund der Terminverschiebung zurückzugeben. Hierzu sind diese gebeten, sich bei einem der Sänger des Chores zu melden, um die Rückgabe mit den beiden Kassieren klären zu können. Für Kartenrückläufer bittet der Chor um zeitnahe Rückgabe. Denn, im November wird es einen öffentlichen Verkaufstermin für die dann noch freien Karten (Plätze) zur Freiendiezer Hüttengaudi geben. Der Termin und weitere Informationen werden dann auf den üblichen Wegen noch bekannt gegeben.

Vereinsfahrt nach Nancy, Frankreich

Am verlängerten Pfingstwochenende fuhr unser Männerchor mit Sängern, Angehörigen und Freunden nach Nancy, Frankreich. Bei der Anreise wurde ein längerer Stopp in Luxemburg eingelegt, der Zeit für eine Erkundung der Stadt gab. Am frühen Abend wurde dann das eigentliche Ziel, Nancy, erreicht. Und auch die französische Stadt wurde von unserer Reisegruppe am folgenden Tag intensiv erkundet. Kompetent geführt von zwei Reisebegleitern, die sich auch als Dolmetscher beweisen konnten.

Der Vorstand unseres Chores ist sehr zufrieden mit der Fahrt, die voll und ganz von Bettina Scholl und ihrer Firma ChorKULTOURS organisiert wurde. Als Reisegruppe mit musikalischem Schwerpunkt ist es nicht immer einfach, geeignete Reiseziele zu finden. Umso mehr hat der diesjährige Event gezeigt, ein Reiseanbieter der genau diesen Interessenschwerpunkt unterstütz und auch noch aus der heimischen Gegend stammt, kann nur ein idealer Partner für weitere Reisen dieser Art sein.

Grandios gelungen war dann auch das Konzert am Samstagabend. Zusammen mit dem gastgebenden Männerchor Faridol de Laxou brachten die Sänger die protestantische Kirche Saint Jean zum Klingen. Nicht nur mit der eigenen Stimme, auch eine Trommel, eine Geige und ein Horn untermahlten die beiden Chöre in ihrem Gesamtklang. Die strahlenden Gesichter der Konzertbesucher zeigten klar, die verschiedenen Chorleiter haben eine gute Auswahl getroffen.

Nach dem Konzert wurde dann in einer nahegelegenen Gemeinschaftshalle mit kühlen Getränken und frischer Pizza gefeiert. Eine wunderbare Gelegenheit, die deutsch-französische Freundschaft zu intensivieren. Leider eine Gelegenheit, die wir Freiendiezer zu Hause unseren Gästen aufgrund der gesperrten SV Halle derzeit nicht bieten hätten können. Dennoch, es wurde zusammen gefeiert und gelacht und auch gesungen. „Die Nacht“ und „Cantique De Noel“ zählen zu den Liedern, die die beiden Männerchöre direkt zusammen darbieten konnten.

Gruppenbild der Reisegruppe nach Nancy 2022
Reisegruppe Nancy 2022

Am Sonntag ging es für die Reisegruppe der Germania dann noch zu einer Stadtführung nach Toul und einer Weinprobe. Selbige stand auch am Montag bei der Heimreise auf dem Programm. In Leiwen wurde noch einmal eine längere Pause eingelegt und zusammen mit dem befreundeten Komponisten Alwin Schronen ein Weingut besucht. Gut gestärkt dank frischem Brot und gutem Wein klang dann die Reise langsam aus und allen gingen ein wenig beseelter nach Hause.

Resümee der vier Tage: Ein wunderbares Erlebnis für alle, die dabei waren. Ein ganz besonderer Moment der Gemeinschaft des Chores und seiner Angehörigen, nach mehr als zwei Jahren des „besser zu Hause Bleibens“.

Germanen Facebook (Auszug)

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